Bauchwassersucht bei Fischen

Bauchwassersucht ist eine ansteckende Infektionskrankheit, die nicht selten bei Aquariumfischen auftaucht. Wird sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt führt sie häufig zum Tod der Fische. Deshalb ist es, als Aquariumbesitzer, sinnvoll ein paar Informationen über diese Krankheit zu kennen.

Ursachen der Bauchwassersucht

Die Bauchwassersucht entsteht meist durch Bakterien, die in fast jedem Aquarium zu finden sind. Dies klingt zunächst beunruhigend, ist aber vermeidbar, wenn darauf geachtet wird, dass die Fische optimal gehalten werden und so ein gut funktionierendes Immunsystem haben.

Das Immunsystem kann beeinträchtigt werden durch Stress, schlechte Haltungsbedingungen oder minderwertiges Fischfutter. Werden jedoch diese Punkte bei der Haltung der Fische beachtet, senkt sich automatisch das Risiko für eine Erkrankung an Bauchwassersucht.

Bauchwassersucht erkennen und behandeln

Eine frühe Erkennung und Behandlung der Bauchwasserkrankheit ist ausschlaggebend, um die Krankheit erfolgreich behandeln zu können. Sie kann erkannt werden anhand folgender Symptome:

  • deutliche Zunahme des Bauchumfangs (verursacht durch Flüssigkeitsansammlungen durch Zerfallene Organe im Bauchraum)
  • abstehende Schuppen
  • „Glotzaugen“
  • unkontrollierte Bewegungen beim Schwimmen

Wird die Krankheit nicht früh genug erkannt, kommt es im weiteren Verlauf zu Symptomen wie einer hellen Verfärbung des Kots, sowie Hautentzündungen und Geschwüren.

Sollten Sie Symptome der Bauchwassersucht bei ihren Fischen beobachten, ist es ratsam die betroffenen Fische umgehend in ein separates Aquarium umzuquartieren, da die Krankheit hoch ansteckend ist. So ist für den Schutz der übrigen Fische im Aquarium garantiert. Ferner können zur Behandlung verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen, sowie Bäder in Salzwasser oder eine Erhöhung der Wassertemperatur und des Sauerstoffgehalts als unterstützende Maßnahmen.

Heilung und Vorbeugung der Bauchwassersucht bei Fischen

Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Behandlung der Bauchwassersucht bei Fischen, ist der Zeitpunkt des Therapiebeginns. Ein frühes Erkennen und Behandeln entscheiden bei dieser Krankheit also meist über Leben und Tod der Fische.

Um der Bauchwassersucht vorzubeugen, hilft es, den Fischen optimale Lebensbedingungen zu bieten. Dazu zählen Faktoren wie eine ausreichende Größe des Aquariums, eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Fischfutter sowie ein regelmäßiger Wasserwechsel.

Werden diese Maßnahmen eingehalten, sind die Fische nicht gestresst und ihr Immunsystem ist robust genug, den im Bodengrund und Wasser vorkommenden Bakterien standzuhalten, ohne anfällig für Krankheiten zu werden.

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