Der Stör

Der Stör gehört zu der Familie der Knochenfische. Sie kommen auf der Nordhalbkugel, Nordamerika, Europa und Nord- sowie Zentralasien vor. Einige können eine Länge von bis zu sechs Metern erreichen. Ihr Lebensraum ist das Meer, wobei sie sich zum Laichen in Süßwassergewässer begeben und einige Arten sogar ausschließlich im Süßwasser leben. Der Stör erfreut sich jedoch auch immer größerer Beliebtheit bei Teichbesitzern. Dort können sie je nach Art, bis zu

Lebensweise

Um einen Stör im heimischen Gartenteig halten zu wollen, ist es zunächst wichtig ihre natürliche Lebensweise gut zu kennen, um ihnen die Optimalen Voraussetzungen bieten zu können. Störe leben überwiegend auf dem Gewässergrund, da dort die Tiere zu finden sind, die den Großteil ihrer Nahrung ausmachen. Dazu zählen vor allem Insektenlarven, Krebstiere, Würmer und andere Weichtiere. Einige Arten fressen jedoch auch größere Beutetiere wie zum Beispiel Fische.

Weiter gilt es zu beachten, dass obwohl Störe recht langsame Schwimmer sind, es sich um ausgesprochen aktive Fische handelt.

Geeignete Störe für Ihren Gartenteich

Von den insgesamt 26 verschiedenen Störarten eigenen sich nicht alle für die Haltung im Gartenteich. Besonders große Störarten zum Beispiel sollten nicht in Gefangenschaft leben, da sie dort nicht genügen Platz geboten bekommen. Störe die für die Haltung im Gartenteich geeignet sind, sind:

  • Sternhausen
  • Sibirischer Stör
  • Sterlet
  • Waxdick
  • Diamantstör

Sie sind alle zwischen ca. 1,20m und 2,30 m lang und können bis zu 150 Jahre alt werden. Der Sterlet beispielsweise wird aber nur ca. 25 Jahre alt, während die Lebenserwartung des Waxdick bei bis zu 50 Jahren beträgt.

Haltung des Störs

Entscheiden Sie sich dazu Störe in ihrem Gartenteich zu halten, müssen Sie auf eine angemessene Größe des Teichs achten. Da Störe mitunter sehr lang werden können, sollte der Teich unter Umständen einen Durchmesser von rund 10 Metern haben. Das Wasser sollte mindestens 1,5 Meter tief sein. Neben der Wassertiefe sollte selbstverständlich auch auf die Sauberkeit des Wassers mit hohem Sauerstoffgehalt sowie die Wassertemperatur geachtet werden. Sie sollte maximal 20 Grad betragen. Der Bodengrund sollte bestmöglich aus Lehm oder Teicherde bestehen. Dort kann der Stör nach Fressbarem suchen. Kieselsteine und Sand sind hingegen ungeeignete Bodengründe, um die empfindliche Schnauze des Störs zu schonen. Außerdem ist zu einer Installation einer Strömungspumpe zu raten, da Störe sich besonders in fließenden Gewässern wohlfühlen.

Bepflanzung

Ein geeigneter Gartenteich für Störe sollte nicht zu viele Pflanzen enthalten, damit die Störe sich beim Schwimmen nicht verheddern. Deshalb auch sollte die vorhandene Bepflanzung regelmäßig ausgedünnt werden.

Haltung mit anderen Fischen

Prinzipiell können Störe problemlos gemeinsam mit anderen Fischen wie beispielsweise Koi-Karpfen gehalten werden. Achten Sie jedoch darauf, dass gerade Kois schneller fressen als die Störe. Auch bei der Zusammensetzung des Futters ist darauf zu achten, dass Störfutter nicht immer optimal für Kio-Karpfen ist. Dem Problem kann aber mit einem Trick entgegengewirkt werden: Locken Sie die Koi-Karpfen mit einem für sie geeigneten Futter auf die eine Seite des Teiches. Dann geben sie den Stören ihr Futter auf der anderen Teichseite.

Störfutter

Da Störe sich normalerweise von am Boden lebenden Meerestieren ernähren, ist bei der Wahl eines geeigneten Störfutters darauf zu achten, dass dieses auf den Teichboden sinkt.

Hierfür bietet sich zum Beispiel das Störfutter von Aquaris. Es garantiert Ihnen eine geeignete Zusammensetzung und ein geeignetes Schüttgewicht. Außerdem beinhaltet es die richtigen, für den Stör wichtigen Nährstoffe. Es ist zudem gut verdaulich, belastet das Wasser nicht und reduziert so das Krankheitsrisiko für die Fische.

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