Fischkrankheiten bei Aquariumfischen

Hält man Fische zu Hause im Aquarium, kann es leider recht häufig zu Krankheiten dieser kommen. Es gibt verschiedene Fischkrankheiten, an denen die Aquariumbewohner erkranken können.

Diese sind mitunter sogar anstecken. Was Sie gegen die Krankheiten tun können und wie Sie sie erkennen, erfahren Sie im Folgenden.

Fischkrankheiten

Grundsätzlich können alle Fische an den verschiedenen Fischkrankheiten erkranken. Manche Arten sind dabei jedoch anfälliger als andere.

Zu den am häufigsten auftretenden Krankheiten zählen die Bauchwassersucht, die Fischtuberkulose, die Flossenfäule, die Neonkrankheit, Pilzinfektionen sowie die Weißpünktchenkrankheit.

Die Bauchwassersucht

Die Bauchwassersucht zählt zu den Infektionskrankheiten, bei denen die Fische einen stark aufgeblähten Bauch haben. Dies ist eine Folge des Organverfalls und der damit verbunden Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum. Die Krankheit löst zudem Hautentzündungen, Geschwüre und dunkle Stellen am Körper auf.

Die Fischtuberkulose

Fischtuberkulose ist eine von Bakterien ausgelöste, nicht heilbare Krankheit. Neben einem aufgeblähten oder eingefallenen Bauch und entzündeter, blasser Haut, treten auch ein Ausfall der Schuppen sowie ausgefranste Flossen auf.

Die Fischtuberkulose ist ansteckend, weshalb die betroffenen Fische umgehend aus dem Aquarium genommen werden sollten. Sie können beispielsweise in ein Quarantänebecken umgesiedelt werden, um so die anderen Fische zu schützen.

Die Flossenfäule

Die Flossenfäule ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Besonders Guppys, Diskusfische und Goldfische sind besonders anfällig für diese Krankheit. Sichtbar wird die Flossenfäule oft durch weiße Stellen an den Flossen, die dann später ausfransen und löchrig werden, bis sie später sogar abfallen.

Neben akuten Verläufen kann die Krankheit auch chronisch werden. Wird die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt, besteht die Chance, dass die Fische gerettet werden können. Trotzdem ist es sinnvoll, die betroffenen Fische in ein seperates Aquarium umzuquartieren.

Die Neonkrankheit

Die Neonkrankheit ist eine von Parasiten ausgelöste, ansteckende Fischkrankheit, die insbesondere Neonsalmler betrifft sowie Arten, die mit diesem verwandt sind. Bemerkbar macht sich die Neonkrankheit durch zunehmendes Verblassen der Farbe der betroffenen Fische.

Außerdem kommen im weiteren Verlauf weiße Flecken dazu. Da die Krankheit ansteckend ist, sollten infizierte Fische schnellstmöglich in ein Quarantänebecken umziehen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt, besteht durchaus eine Chance auf Heilung.

Pilzinfektionen

Pilzinfektionen treten ebenfalls nicht selten auf bei Aquariumfischen. Sie werden durch verschiedene Pilzarten ausgelöst und befallen besonders geschwächte Fische.

Der Befall betrifft die Kiemen, Augen, Haut oder auch die Flossen. Dazu kommt ein watteähnlicher Flaum, der sich an den betroffenen Stellen bildet. Auch bei Pilzinfektionen gilt es, die betroffenen Fische möglichst früh von den anderen Fischen im Aquarium zu trennen.

Es gibt verschiedene Medikamente zur Behandlung. Außerdem kann ein Erhöhen der Wassertemperatur dem Pilzwachstum entgegenwirken.

Weißpünktchenkrankheit

Wie der Name der Krankheit vermuten lässt, sind kleine weiße Punkte auf dem Körper der Fische ein Anzeichen dafür, dass die Tiere von der Weißpünktchenkrankheit betroffen sind.

Durch Parasiten wird die Erkrankung ausgelöst und macht sich durch die weißen Punkte bemerkbar, die im Verlauf der Krankheit immer größer werden. Wird die Weißpünktchenkrankheit nicht rechtzeitig behandelt, endet sie früher oder später tödlich für die Fische. Auch Medikamente helfen nur bedingt.

Wie vermeide ich Fischkrankheiten

Da die Behandlung von Fischkrankheiten oft nicht einfach ist, sorgen Sie am besten dafür, dass die Krankheiten erst gar nicht auftreten.

Doch wie? Zunächst einmal sollten optimale Haltungsbedingungen geschaffen werden. Zudem sollte die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert werden.

Außerdem sollte das Aquarium eine angemessene Größe haben sowie nicht zu viele Fische zusammen gehalten werden.

 Ernährung

Auch die Ernährung der Fische hat Einfluss darauf, ob sie für Krankheiten anfällig sind oder nicht. Neben einer optimalen Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen, die das Immunsystem stärken, sorgt hochwertiges Fischfutter auch für eine gute Verdaulichkeit und somit für Wasserwerte, wenn ebenfalls auf die richtige Futtermenge geachtet wird.

Hochwertiges Fischfutter können Sie im Sortiment von Aquaris finden. Aquaris Zierfischfutter zeichnet sich durch perfekt abgestimmte Rezepturen sowie sorgfältig ausgewählte Zutaten aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.