Flossenfäule

Fische können an diversen Krankheuten leiden. So zum Beispiel an der Flossenfäule. Besonders anfällig für die Krankheit sind Fische wie Diskusfische, Guppys, Goldfische, Schwertträger, Kampffische, Platys, Zwergbuntbarsche.

Symptome

Fische, die an Flossenfäule erkranken leiden insbesondere daran, dass ihre Flossen ausfranzen und sie zunehmend blasser werden. Darüber hinaus scheuern sich erkrankte Fisch häufig an der Aquariumseinrichtung und machen einen auffallend trägen Eindruck. Sie sondern sich außerdem von ihren Artgenossen ab, haben weniger Appetit und fressen deshalb weniger.

Man unterscheidet zudem zwischen akuter und chronischer Flossenfäule. Bei akuter Flossenfäule treten die Beschwerden plötzlich auf und breiten sich innerhalb weniger Tage schnell aus. Dies hat meist den Tod der Fische zur Folge. Ist die Flossenfäule hingegen chronisch, ist der Krankheitsverlauf deutlich langsamer und die Überlebenschancen deutlich höher, da rechtzeitig Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

Behandlung

Bemerken Sie eins oder mehrere der oben genannten Symptome der Flossenfäule bei ihren Fischen, setzen sie die betroffenen Tiere am besten umgehend in ein separates Quarantänebecken, um sei vor Angriffen der anderen Fische zu schützen. Im Quarantänebecken können die erkrankten Fische dann mit geeigneten Medikamenten behandelt werden.

Vorbeugung

In vielen Fällen der Flossenfäule, sind schlechte Haltungsbedingungen der Auslöser. Um Flossenfäule zu verhindern, sollten die Wasserwerte sowie die Wassertemperatur geprüft werden. Auch ein zu niedriger Sauerstoffgehalt kann vorliegen oder es leben zu viele Fische zusammen im Becken. Da diese Faktoren die Fische stressen, wird in der Folge ihr Immunsystem geschwächt und sie werden anfälliger für Krankheiten wie die Flossenfäule. Achten Sie zudem darauf, dass Sie regelmäßig einen Teilwasserwechsel vornehmen und Ihre Fische bedarfsgerecht füttern. Ein qualitativ hochwertiges Fischfutter ist dabei von zentraler Wichtigkeit.

Tritt die Flossenfäule dennoch bei Ihren Fischen auf, gilt: je früher Sie mit der Behandlung beginnen, desto besser stehen, die Chancen, dass Ihre Fische geheilt werden können. Erst bei zu langem Ignorieren der Symptome, sinken die Chancen einer Heilung und die Fische können an der Infektion sterben.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es sich bei der Flossenfäule um eine durchaus ernstzunehmende Krankheit unter Fischen handelt, die sogar bis zu deren Tod führen kann. Um das Infektionsrisiko gering zu halten, achten Sie stets auf ideale Haltungsbedingungen. Tritt die Krankheit dennoch auf, reagieren Sie durch eine rechtzeitige Behandlung, damit Ihre Fische gute Chancen auf eine vollständige Genesung haben.

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