Der Nishikigoi

Der Nishikigoi

Der Nishikigoi ist eine Zuchtform des Karpfens, die vor allem durch ihre schillernden Farben auffallen. 

Woher genau der Koi stammt ist nicht klar. Einige Annahmen, deuten auf eine Herkunft aus dem Iran hin. Von dort aus sind sie dann nach Asien gelangt und dort zum Statussymbol geworden. Heutzutage erfreuen sich die Fische aber auch in Europa zunehmender Beliebtheit. 

Die Arten in Europa werden darüber hinaus noch weitere Arten wie der Doitsu oder der Doitsugoi gezüchtet. 

Auch die Preise der Fische fallen recht unterschiedlich aus. Je nach Hautbild, Färbung und Körperbau können die edlen Tiere Summen bis in den fünfstelligen Bereich haben. 

Aussehen

Koi-Karpfen können bis zu 100cm lang werden und zeichnen sich insbesondere durch ihre schillernden Farben aus. Diese können weiß, creme, gelb, blau oder rot sein. Teilweise sind sie sogar schwarz und ihre Farbe kommt vor allem dann zur Geltung, wenn sie artgerecht gehalten werden. 

Haltung

Die Haltung von Kois gestaltet sich im Vergleich mit der Haltung anderer Zierfische als recht aufwendig. Besonders die Wasserqualität ist ausschlaggebend, um die Gesundheit der Tiere zu gewährleisten. Das Wasser sollte keimfrei sein und der Sauerstoffgehalt sollte regelmäßig überprüft werden.

Die Wassertemperatur sollte idealerweise zwischen 15 und 20°C liegen. Im Sommer sollte das Wasser nicht wärmer als 26°C sein und im Winter nicht kälter als 4°C. 

Darüber hinaus sollten mindestens fünf Kois zusammen in einem Teich gehalten werden. Jedem Fisch sollten dabei mindestens 1000 Liter Wasser zur Verfügung stehen, um einen Befall durch Parasiten zu verhindern. Zum Überwintern ist außerdem eine Wassertiefe von 1,5 Metern erforderlich. 

Ernährung

Neben bestimmten Rahmenbedingungen der Umgebung, die für eine ideale Haltung sichergestellt werden müssen, spielt auch die Ernährung der Karpfen keine unwesentliche Rolle.  Genrell gilt, der Koi ist ein Allesfresser und ernährt sich sowohl von Tieren als auch von Pflanzen. Zu beachten bei der Fütterung ist unbedingt, dass Kois kein Sättigungsgefühl haben.

Die Menge des Futters muss deshalb an das Körperwicht angepasst werden, wobei dabei wiederum darauf zu achten ist, dass junge Kois aufgrund ihres Wachstums einen höheren Energiebedarf haben als ältere Fische.

Damit das Verdauungssystem der Fische nicht belastet wird, sollte das Futter auf mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag verteilt werden. Beim Kauf des Futters ist zudem auf Qualität zu achten. 

Hierzu können Sie sich beispielsweise für das preiswerte Koifutter von Aquaris entscheiden, da diese Produkte besonders verdaulich sind und wichtige Nährstoffe enthalten. 

Auch für Japan Kois ist das Preimium-Koifutter von Alpha ist bestens geeignet. Es unterstützt die Entwicklung der Fische und verhilft ihnen zu Vitalität und verlieht ihren Farben eine besondere Intensität. 

Krankheiten

Koi-Karpfen können eine Reihe von Krankheiten bekommen wie zum Beispiel ein Befall durch Karpfenläuse oder verschiedene Würmer. Außerdem können sie an einer Entzündung der Schwimmblase und Flossenfäule. Besonders tückisch ist der Koi-Herpes.

Die durch Herpesviren verursachte Infektion ist meist nicht auf den ersten Blick sichtbar und verläuft meist tödlich. Damit eine Ausbreitung verhindert werden kann, sollten betroffene Tiere umgehend in ein separates Quarantänebecken umquartiert werden. Darüber hinaus zählt die Krankheit in Deutschland zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. 

Die Haltung von Koi-Karpfen ist also nicht besonders leicht. Sie können jedoch bei optimalen Haltungsbedingungen ein Alter von bis zu 60 Jahren erreichen. Lediglich unter schlechten Haltungsbedingungen werden die anspruchsvollen Zierfische kaum älter als 10 Jahre. 

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